Montag, 18.12.2017

Dehnen oder Kräftigen?

Mehr Lebensqualität durch die Verbesserung von Haltungsdefiziten

Durch Bewegungsmangel und Haltungsschwächen kommt es langfristig zu nachhaltigen Veränderungen in der Form der Wirbelsäule - Bewegungseinschränkungen sowie Verschleißerscheinungen sind die Folgen. Diese reichen für Betroffene von Beschwerden des Bewegungsapparates bis hin zu Organerkrankungen. Chiropraktische Behandlungen können helfen, die richtigen Impulse zu setzen, um die Körperhaltung langfristig und nachhaltig zu verbessern, denn unsere Körperhaltung ist kein statischer und somit ein veränderbarer Zustand.  In unserem Praxisalltag nehmen wir wahr, dass besonders Kinder und Jugendliche vermehrt ernstzunehmende Haltungsprobleme haben.

Unsere aufrechte Haltung ist keine Momentaufnahme, sondern als komplexer, veränderbarer Prozess zu verstehen, der von unterschiedlichen Faktoren beeinflusst wird. Zum einen degradieren wir unsere Muskeln von „Bewegern“ zu „Haltern“ aufgrund von sich stetig widerholenden Haltungsabläufen. Zum anderen haben wir die Fähigkeit unsere Muskeln und Gelenke unter Einfluss von alltäglichen Faktoren wie beispielsweise Stress und Zeitdruck so zu steuern, dass wir eine Schon- bzw. Schutzhaltung einnehmen.

Eine stabile und balancierte Körperhaltung wird durch eine starke Bauch-und Gesäßmuskulatur erzeugt. Sind diese Muskeln in einem Ungleichgewicht oder gar zu schwach, ändert sich die Statik unseres Beckens - Veränderungen in der Lendenwirbelsäule sowie anderen Teile des Bewegungsapparates sind die Folge.

Aktuelle Studien zeigen, dass unsere Muskeln einerseits Kraft sowie Balance und andererseits genaue Informationen über unsere Lage und Stellung im Raum benötigen, um zielgerichtet agieren zu können. Ausgehend von unserem Gehirn, gelangen alle notwendigen Informationen und Signale über unser Nervensystem im Rückenmark in die Muskulatur.

Sobald Gelenke blockiert sind, wird dieser Informationskreislauf gestört und unserem Gehirn fehlen notwendige Informationen um Bewegungen zielgerichtet auszuführen.

Diese Studien zeigen überdies, dass nicht nur muskuläre Schwächen Haltungsschäden, Verspannungen und Bewegungseinschränkungen zur Folge haben, sondern aktive neurologische Muster in den Vordergrund zu stellen sind.

Somit ist folgende Fragestellung elementar: „Senden meine Gelenke ein klares Bild meiner Lage im Raum an mein Gehirn?“ Und nicht ob ich ohnedies gestresste Gelenke durch Kräftigung oder Dehnung weiter belaste. „Erst das Gelenk und seine Neurologie dann der Muskel!“

Ist die Funktionalität unseres Informationskreislaufs sichergestellt (=keine Gelenkblockaden), gelangen die richtigen Informationen/Befehle zu unserem Gehirn und somit zu unseren Muskeln, die diese letztlich korrekt ausführen können. Regelmäßige chiropraktische Checks können diese Störungen in der Gelenkmechanik reduzieren und stellen sicher, dass Informationen zielgerichtet in alle Ebenen unseres Körpers geleitet und im Ergebnis die entsprechenden Haltungs- und Bewegungsabläufe umgesetzt werden können. Mit spezifischen Techniken werden Irritationen an der Wirbelsäule gelöst, was zu einer besseren Eigenwahrnehmung führt. Das Ergebnis ist eine Steigerung unserer Lebensqualität, denn wir nehmen langfristig eine bessere Körperhaltung ein, die Verspannungen und Gelenkbelastungen aktiv verringert.

Seit Jahren sind wird darauf spezialisiert, die Wirbelsäulen unserer Patienten computergestützt und strahlenfrei zu untersuchen und auf diese Weise Bewegungseinschränkungen zu identifizieren und zu beheben. Gerne beantworten wir Ihre Fragen telefonisch oder während einer unserer regelmäßigen Gesundheitssprechstunden

 

Mittwoch, 06.09.2017

icon boyKostenlose Untersuchung für alle Kinder bis 17 Jahre

Im Zuge des Weltkindertages am 20.09.2017 bieten wir am 30.09.2017 von 10:00-15:00 Uhr für alle Kinder von 0-17 Jahren unsere kostenlose chiropraktische Vorsorgeuntersuchung an. Wir bitten um telefonische Voranmeldung.

verpflegungFür Verpflegung ist gesorgt.

 
Eine Spende in Höhe von 5,- Euro spenden wir für bedürftige Kinder in Mannheim.

Den Kinderfragebogen können Sie hier als Download vorab ausfüllen.

 

Donnerstag, 02.03.2017

Schlaf ist mehr als Erholung!

Im Schlaf verbessern wir unsere kognitiven Fähigkeiten, speichern Gelerntes, Bauen Fett ab, produzieren Zellen und heilen somit unseren Körper. Umso wichtiger erscheint es, dass wir diese Zeit zur qualitativ besten des Tages machen.

Die Schlafposition ist von entscheidender Wichtigkeit.

Bauchschläfer haben häufig eine sehr hohe Belastung der Lendenwirbelsäule und des Nackens da der Kopf über mehrere Stunden in eine Richtung gedreht bleibt. Wenn dann noch ein Kissen ungünstig darunter liegt bedeutet das morgens meist starke Verspannungen und Schmerzen. Ebenso erhöht sich die Belastung der Kiefergelenke. Diese Position Nacht für Nacht macht aus der Überlastung von Bändern, Sehnen und Kapseln im Laufe der Zeit ein Haltungs- und Bewegungsmuster.


Fragen Sie uns und wir helfen Ihnen einen guten und bequemen Schlaf zu finden.

 

Freitag, 17.04.2015

Lukrativer Rücken

Warum die Zahl der Wirbelsäulenoperationen stark zunimmt

Es ist amtlich: Allein zwischen den Jahren 2005 und 2011 nahm die Zahl der Wirbelsäuleneingriffe in Deutschland von knapp 327.000 auf rund 735.000 um mehr als das Doppelte zu. Experten rätseln, was genau die Ursachen für diese OP- und Kostenexplosion sind. Schließlich schlägt jede Wirbelsäulenoperation mit mehreren Tausend Euro zu Buche.

 

Mittwoch, 08.04.2015

Pausenloses Sitzen

Wie ungesund ist es?

Macht pausenloses Sitzen auch einen gesunden Körper auf Dauer krank? Das wollen die Forscher an der Kölner Sporthochschule am Zentrum für Gesundheit und Bewegung herausfinden. Zwei Probanden, Nadja und Artur, jung, fit und gesund, werden deshalb für eine Studie zum Dauersitzen "verdonnert". Einen Tag lang wollen die Sportwissenschaftler um Professor Ingo Froböse messen, wie sich der Blutzuckerspiegel verändert, wenn man fünf Stunden am Stück ohne große Unterbrechungen sitzt. Für viele Menschen ist das ein ganz alltägliches Büroszenario.

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Samstag, 04.04.2015

Woher kommt der Rückenschmerz?

Auf der Suche nach den Schmerzverursachern

Lange Zeit galten Wirbel, Bandscheiben oder schwache Muskeln als Hauptverursacher von Rückenschmerzen. Doch nicht jeden Schmerz können Mediziner mit diesen üblichen Verdächtigen erklären. Bei jedem dritten älteren Menschen zum Beispiel finden sie Bandscheibenvorfälle ohne dass diese Schmerzen verursachen. Und umgekehrt leiden Menschen ohne Befund an Kreuzschmerzen. Bei 80 Prozent der Patienten mit Rückenschmerzen finden die Mediziner bisher keine Ursache. Auf der Suche nach den Schmerzverursachern im Rücken haben Forscher nun einen neuen Verdächtigen im Visier: das Bindegewebe, die Faszien!

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Fascientraininsplan zum Download

 

Schnelle aber sanfte Bewegungen an der Wirbelsäule durch den Chiropraktiker stellen die natürliche Bewegung der Wirbelsäule wie der her.